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Der DBfK fordert 4.000 Euro als Bruttoeinstiegsgehalt No ratings yet.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat in ein das Positionspapier “Konkurrenzfähige Pflegelöhne” herausgegeben und macht sich darin für ein monatliches Bruttoeinstiegsgehalt von bundesweit 4.000 Euro stark.

Auch macht das Postionspapier auf die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, Langzeitpflege und Krankenhaus aufmerksam.

Ich persönlich befürworte eine Aufwertung des Pflegeberufs, auch in finanzieller Sicht. Jedoch scheint sich bei diesem Positionspapier des DBfK niemand Gedanken über die Finanzierung gemacht zu haben, zumindest konnte ich keinen Hinweis darauf finden. Das Problem dabei sehe ich, dass z. B. von Arbeitgeberseite in der Langzeitpflege angeführt wird, dass die Heimentgelte angehoben werden müssten, um die höheren Löhne finanzieren zu können. Ebenso müssten die Fallpauschalen in den Krankenhäusern erhöht werden müssten, was die Krankenkassen sicherlich nicht freuen wird. Wie seht Ihr das? Schreibt mir gerne in die Kommentare

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eingeschränkter Kita-Betrieb und die Pflege No ratings yet.

Also eigentlich wollte ich bei diesem Blog nur auf Wissenswertes und Interessantes aus der Pflege und für die Plege hinweisen ohne etwas zu bewerten. Tja, eigentlich, denn beim Lesen des Artikels “Eingeschränkter Kita-Betrieb führt zu massiven Überstunden” auf www.altenpflege-online.net habe ich mich gefragt, ob ich mich nun aufregen soll oder besser nicht?

Ich habe beschlossen, ich ärgere mich! Und zwar wurde uns Pflegekräften zugesichert, dass die Betreuung der Kinder systemrelevanter Berufe, das betrifft neben Ärzten, Feuerwehrleuten auch uns Pflegekräfte (damit meine ich sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kollegen), gewährleistet ist. Wenn ich den oben genannten Artikel lese, ist das nicht oder nur teilweise gegeben. Das bedeutet, dass die Kinderbetreuung von einem Elternteil übernommen werden muss und die entsprechenden Dienste entweder garnicht abgedeckt sind oder durch Überstunden anderer Kollegen.

Als wenn wir nicht schon genug Überstunden machen würden. Ja, ich verallgemeinere grad, aber ich ärgere mich, dass jetzt auch noch die Eltern aus Pflege, Ärztlichem Dienst, Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei kaum bis keine Unterstützung erhalten, auch wenn wir von vielen Seiten Lob bekommen (das finde ich auch sehr schön und es freut mich auch).

Da sollten unsere lieben Politiker und Politikerinnen einfach mal mit dem Klatschen aufhören, die Zeit sinnvoll nutzen und sich Gedanken darüber machen, wie man das ändern kann. Und das schnellstmöglich, um nicht nur die Kinderbetreuung zu bekommen, damit die Eltern wieder voll arbeiten können, um damit die Rentenkasse zu füllen, nein, auch um die Pflege und Behandlung kranker und pflegebedürftiger Menschen zu gewährleisten.

So, das soll es erstmal gewesen sein, bis zum nächsten Mal.

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Studie: Status Quo des Rauchverhaltens in der Pflege No ratings yet.

Im Oktober 2018 wurden 120 examinierte Pflegekräfte aus der Kranken- und Altenpflege vom Befragungsinstitut “Psyma Health & Care” telefonisch interviewt, die zum Studienzeitpunkt aktuelle Raucher waren, im Durchschnitt 43 Jahre alt waren und seit 22 Jahren rauchten. Die Studie wurde im Auftrag der deutschen Niederlassung eines internationalen Tabakunternehmens erstellt.

Untersuchungen ergaben, dass die Raucherquote bei den Alten- und Krankenpflegern mit 31 Prozent höher als bei der Gesamtbevölkerung (22,4 Prozent beim Mikrozensus 2017) liegt. Bei den Auszubildenden in der Pflege liegt der Anteil bei 50 Prozent.

Einen engen Zusammenhang zwischen ihrem Beruf und ihrem Rauchverhalten sehen sogar mehr als die Hälfte der rauchenden Pflegekräfte.

Quellenangabe und weitere Informationen:

Status Quo des Rauchverhaltens in der Pflege auf newsroom.psyma.com

Status Quo des Rauchverhaltens in der Pflege (Studie) auf newsroom.psyma.com

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