Neurodermitis

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Die Neurodermitis (auch atopisches Ekzem, atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem) ist eine sich hauptsächlich als Hautkrankheit äußernde Erkrankung, die sich durch rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme bemerkbar macht. Sie tritt in der Regel das erste Mal bei Kleinkindern auf, aber auch Jugendliche und Erwachsene können noch an Neurodermitis erkranken. Bei Säuglingen kann das Auftreten von Milchschorf ein frühes Symptom einer Neurodermitis sein. Jedoch erkranken nicht alle Kinder mit Milchschorf später an Neurodermitis.

Die Neurodermitis gilt als nicht heilbar, sie ist jedoch gut behandelbar. Zudem verschwinden bei den meisten betroffenen Kindern die Symptome mit dem Älterwerden. Von den ursprünglich Betroffenen sind im Erwachsenenalter etwa 70% beschwerdefrei. Die Neurodermitis wird immer häufiger beobachtet. Ob es sich dabei jedoch tatsächlich um eine Zunahme des Auftretens der Krankheit handelt oder ob die Neurodermitis heute häufiger diagnostiziert wird, weil sich die Wahrnehmung der Betroffenen und die der Ärzte verändert hat, ist umstritten.

Der Begriff Neurodermitis stammt aus dem 19. Jahrhundert. Damals ging man davon aus, dass die Ursache der Hauterkrankung eine Nervenentzündung ist. Später wurde diese Ansicht widerlegt, der Begriff ist jedoch geblieben. Heute wird aber häufiger von der atopischen Dermatitis bzw. vom atopischen Ekzem gesprochen.

Der Name atopisches Ekzem macht deutlich, dass die Neurodermitis nur schwer einzugrenzen ist. Übersetzt bedeutet der Begriff lediglich „krankhaft veränderte Haut“. Entsprechend vielfältig sind die Erklärungsversuche der Wissenschaftler und Ärzte und auch das Erscheinungsbild der Erkrankung.

Quellenangabe: Neurodermitis bei PflegeWiki

Weitere Informationen

Deutsche Haut- und Allergiehilfe mit Therapiemöglichkeiten, Erscheinungsbild und Verlaufsformen

hautinfo.at Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

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