Gefährlichkeit der E-Zigaretten

image_pdfimage_print

„E-Zigaretten explodieren doch alle“, „Sie sind krebserregend“, „Mit E-Zigaretten kommt man nicht vom Rauchen los“ oder „E-Zigaretten  sind genauso gefährlich wie die echten Zigaretten“ hört man immer öfter. Auch sollen sie eine Einstiegsdroge zum Rauchen sein.

Ok, die Akkus können „entgasen“, wenn sie defekt sind. Wenn die Akkuschächte keine Austrittsöffnungen haben, durch die die Gase aus dem Gerät heraus entweichen können, entsteht ein Überdruck, die die Geräte dann explodieren können. Das kann bei Handys, Smartphones, Schnurlostelefonen, tragbaren Radios und allen Geräten, die mit Batterien bzw. Akkus passieren und nicht nur bei E-Zigaretten alleine.

Krebserregend? Es mag Liquids geben, die krebserregende Stoffe beinhalten. In den Liquids aus deutscher Produktion bzw. die in Deutschland verkauft werden, sind meines Wissens keine krebserregenden Stoffe enthalten, sondern nur die in dem Artikel „Inhalt der Liquids“ aufgeführten Inhaltsstoffe.

Mit den E-Zigaretten kann man schon sehr gut vom Rauchen los kommen oder zumindest sehr gut reduzieren. Die entsprechenden Foren, z. B. Dampfertreff oder elektronisches Rauchen Forum sind voll von Beispielen. Auch auf der Seite ExRaucher sind Geschichten von Leuten, die mit Hilfe der E-Zigarette das Rauchen aufgegeben haben. Sollen das alles Lügner sein? Nein! Mitnichten!

Zur Gefährlichkeit lässt sich sagen, dass ich persönlich bei der Inhalation der auf den Liquid-Flaschen angegebenen Inhaltsstoffe weit weniger Bedenken habe als bei der Inhalation von Tabakrauch. Beim Rauchen der Tabakzigaretten wird der Tabak verbrannt, dabei entstehen verschiedene, sehr viele gesundheitsgefährdende Stoffe. Bei Benutzung der E-Zigarette wird das Liquid nur soweit erhitzt, dass Dampf entsteht. Siehe dazu auch die Seite ExRaucher. Außerdem ist auf den Liquid-Flaschen angegeben, welche Stoiffe enthalten sind und verdampft werden, was auf den Zigaretten-Schachteln nicht der Fall ist. Siehe dazu auch der dritte Absatz dieses Artikels. Auch gibt es zur E-Zigarette derzeit keinerlei wissenschaftliche Langzeitstudien, d. h. es können aus wissenschaftlicher Sicht keine Aussagen über die Gefährlichkeit gemacht werden! Die oben genannten Erfahrungsberichte deuten meiner Meinung nach auf eine geringere Schädlichkeit im Vergleich zur Tabakzigarette hin. Es berichten viele Dampfer, dass sich ihre Kondition, Geruchs- und Geschmackssinn verbessert haben. Auch gesundheitliche Probleme im Herz-Kreislauf-System verschlimmern sich durch den Rauch-Stop nicht, sondern verbessern sich eher. Natürlich passiert dieses durch den Rauch-Stop und das Dampfen hilft dabei offensichtlich.

Als Einstiegsdroge zum Rauchen kann ich mir persönlich die E-Zigarette zwar nicht vorstellen, halte es aber dennoch für gut und richtig, dass der Verkauf nur an Personen ab 18 Jahren erlaubt. Auch vor dem Hintergrund der fehlenden Langzeitstudien. In diesem Zusammenhang möchte noch anmerken, dass auch alkoholfreier Sekt und alkoholfreies Bier als Einstiegsdroge (Alkoholismus) genutzt werden können und ebenfalls weder beworben noch an Jugendliche verkauft werden sollten (Jugendschutz).

Print Friendly, PDF & Email
Rating: 5.0. From 1 vote.
Please wait...

Schreibe einen Kommentar