Der Tumor darf bei mir wohnen

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Wer an Krebs erkrankt, muss kämpfen und wer verliert, hat nicht genug gekämpft? Was wir wirklich bekämpfen müssen, ist die Kriegsmetaphorik in der Tumortherapie.

Meine Oma ist an Darmkrebs gestorben, ich war damals fünf Jahre alt. Ich kann mich nicht daran erinnern, wie sie über ihre Erkrankung gesprochen hat, ich weiß nur, dass sie große Angst hatte – zumindest wurde es mir später so erzählt. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie gar nicht viel über den Krebs geredet hat, vermutlich um ihren Mann, meinen Opa, und ihre Kinder nicht zu belasten.

Quelle und kompletter Artikel: Der Tumor darf bei mir wohnen auf www.zeit.de

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