image_pdfimage_print

Pflegegradmanagement: So wichtig wie nie zuvor

Hildesheim//Unter dem Titel „Altenpflege auf der Achterbahn“ widmete sich die 20. Holler Runde am 1. März in Hildesheim dem „großen Ringen um die angemessene Versorgung bei Demenz“. Wie ist die Altenhilfe fachlich und personell aufgestellt, um die anstehenden Veränderungsprozesse rund um die Pflegestärkungsgesetze zu meistern? Hilft die Pflegereform Menschen mit Demenz wirklich? Und wie wird sich die Bewohnerstruktur in Zukunft ändern?

Quelle und kompletter Artikel: Pflegegradmanagement: So wichtig wie nie zuvor auf www.hollerrunde.de

Pflegegradmanagement

Durch den neu eingeführten Pflegebedürftigkeitsbegriff und die neuen Begutachtungsrichtlinien zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit entsteht bei vielen Pflegekräften, die Frage ob und wie die Pflegedokumentation an die neuen Bestimmungen angepasst werden muss. Inzwischen sind hierzu bereits Artikel in verschiedenen Fachzeitschriften erschienen. Manche davon empfehlen die Anpassung der Pflegedokumentation z. B. in dem die unterschiedlichen Ausprägungen des Kriteriums „Selbständigkeit“ oder „Fertigkeiten“ als Begriffe übernommen werden.

Quelle und komplettes .pdf-Dokument: Pflegegradmanagement auf www.qm-lap.de

Betreuungsdokumention: vom Bewohner aus gedacht

Die neue Dokumentation mit der Strukturierten Informationssammlung (SIS) rückt die personenzentrierte Arbeit in den Mittelpunkt – auch in der Betreuung. Anhand eines Fallbeispiels stellt die aktuelle Ausgabe von Aktivieren die Umsetzung vor.

Quelle und kompletter Artikel: www.altenpflege-online.net

Strukturmodell zur Modifizierung des Pflegeprozesses und der Pflegedokumentation

Aus PflegeWiki

Um die professionelle Pflege von übermäßiger Bürokratie zu befreien, wurde 2013 das Strukturmodell zur Modifizierung des Pflegeprozesses und der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege entworfen. Die geänderte Dokumentation wurde Ende 2013 einem mehrere Monate dauernden Praxistest unterzogen.

Elemente des Strukturmodells

Die Neuerungen, die im Projekt entwickelt wurden, beziehen sich auf

  • die Gestaltung des Einstiegs in den Pflegeprozess

  • den Pflegeprozess selbst

  • die Anwendung eines wissenschaftsbasierten Initialassessments

  • den pflegetheoretischen Ausgangspunkt einer Person-zentrierten Pflege.

Einstieg in den Pflegeprozess

Die Strukturierte Informationssammlung (SIS) soll eine schnelle Orientierung und einen Überblick zur individuellen Situation des Pflegeempfängers gewähren. Es sollen vor allem die Vorstellungen und Erwartungen des Pflegeempfängers erfasst werden. Diese werden wortwörtlich dokumentiert. Nach einem Abgleich mit den pflegefachlichen Beobachtungen wird hieraus die Pflegeplanung abgeleitet, unter Berücksichtigung möglicher pflegerelevanter Risikofaktoren.

Rückführung des Pflegeprozesses von sechs auf vier Phasen

Der Pflegeprozess orientiert sich wieder an den vier Phasen von Yura und Walsh (1983) beziehungsweise der WHO (1987) und löst damit das bisher in Deutschland am häufigsten angewandte Sechs-Phasen-Modell nach Fiechter und Meier ab:

  1. Aufnahmegespräch und Pflegeanamnese anhand der Strukturierten Informationssammlung
  2. Individuelle Pflegeplanung mithilfe der SMART-Regel
  3. Pflegebericht als Dokumentation des Verlaufs und eventueller Abweichungen von der Pflegeplanung
  4. Evaluation

Quellenangabe und kompletter Beitrag: “Strukturmodell zur Modifizierung des Pflegeprozesses und der Pflegedokumentation” im PflegeWiki

Weitere Informationen:

Strukturierte Informationssammlung im YouTube-Kanal von Pflege im Web

Bundesministerium für Gesundheit: Projekt Praktische Anwendung des Strukturmodells – Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege. Abschlussbericht. April 2014

Bundesministerium für Gesundheit: Anlagenband zum Projekt, 2014

Schaubilder, Formulare und Handlungsanleitung unter Downloads zum neuen Strukturmodell auf www.patientenbeauftragter.de