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Strafsteuern lösen das Diabetes-Problem nicht

Der Verein Foodwatch fordert die Einführung einer Zuckersteuer und wirft der Politik Stillstand vor. Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann:

„Ohne Frage: Übergewicht und Diabetes sind eine Geißel unserer Zeit. Sie fordern Gesellschaft und Politik. Dagegen gibt es aber kein Allheilmittel. Foodwatch suggeriert jedoch genau dies. Der Verein gibt vor, das Patentrezept gefunden zu haben. Simsalabim. Mit Zuckersteuer und Ampelkennzeichnung sollen alle Probleme gelöst werden. Hokuspokus. Da machen es sich die Aktivisten zu einfach. Diabetes kann nicht wegbesteuert werden.

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Handlungsempfehlungen zu Diabetes, Osteoporose und Bluthochdruck

Eine optimale Patientenversorgung erfolgt nur, wenn Untersuchungs- und Behandlungsmethoden regelmäßig auf Effizienz und Sinnhaftigkeit geprüft werden. Um dies für den Bereich der Hormon- und Stoffwechselerkrankungen zu realisieren, schließt sich die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) der von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) ins Leben gerufenen Initiative „Klug entscheiden“ an. Dabei haben DGE-Experten zehn Empfehlungen erstellt, die sowohl Unterversorgung als auch eine Übertherapie bei Menschen mit hormonellen Erkrankungen verhindern sollen. Auf einer Pressekonferenz am 13. September 2017 in Berlin anlässlich des 2. Deutschen Hormontages erläutert die DGE ihre Empfehlungen an die Ärzteschaft.

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Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft dür Endokrinologie

Studie sieht genetische Verbindungen zwischen Typ-2-Diabetes und koronarer Herzkrankheit

Philadelphia – Die meisten Varianten im Erbgut, die das Risiko auf einen Typ-2-Diabetes erhöhen, waren in einer neuen genomweiten Assoziationsstudie auch mit einem erhöhten Risiko auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) verbunden. Die Publikation in Nature Genetics (2017; doi: 10.1038/ng.3943) konnte acht Gene ermitteln, von denen eines aber das Risiko in unterschiedlicher Richtung beeinflusste.

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Fleisch und Eisen erhöhen Diabetesrisiko

Singapur – Chinesen, die gern und häufig Fleisch essen, erkranken einer prospektiven Beobachtungsstudie im American Journal of Epidemiology (2017; doi: 10.1093/aje/kwx156) zufolge häufiger an einem Typ 2-Diabetes. Das Risiko ließ sich teilweise auf den Eisengehalt des Fleisches zurückführen.

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Folgeschäden bei Diabetes

Entzündete Leber hebt Cholesterinspiegel

Entzündungsvorgänge in der Leber führen bei Diabetes zu einem erhöhten Cholesterinspiegel und begünstigen so Folgeerkrankungen an den Gefäßen. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München (TUM) und des SFB 1118 am Universitätsklinikum Heidelberg in ‚Cell Reports‘. Dabei stellen sie einen bisher unbekannten Mechanismus vor.

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Kinder mit Typ-1-Diabetes

Eine vertrauensvolle Eltern-Kind-Beziehung und ein ausgeglichenes Familienleben zählen neben einer sachgerechten Therapie zu den Erfolgsrezepten für ein langes, gutes Leben von Kindern mit Typ-1-Diabetes. Dies betonte Prof. Karin Lange, Medizinische Hochschule Hannover, in einem Impulsvortrag am Stand der BERLIN-CHEMIE AG auf dem Diabetes Kongress 2017 in Hamburg. Das strukturierte Trainingsprogramm DELFIN vermittelt Eltern grundlegende Erziehungs- und Kommunikationsstrategien. Praktische Lösungsansätze helfen dabei, typische Familienkonflikte rund um Diabetes und seine Behandlung zu bewältigen. Auch können Inhalte des Programms von Praxisteams gezielt zur Beratung von Eltern genutzt werden. DELFIN wurde von der Medizinischen Hochschule Hannover mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG entwickelt und steht seit 2015 zur Verfügung.

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Pressemitteilung der Berlin Chemie AG

Hilfsmittel erleichtern den Umgang mit Typ-1-Diabetes

Keine Angst vor neuer Technik

In Deutschland gibt es aktuell mehr als sechs Millionen Menschen mit Diabetes. 300.000 davon haben Diabetes Typ 1 und benötigen eine lebenslange Therapie mit Insulin-Injektionen. Technische Innovationen, wie Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung oder Insulinpumpen, erleichtern den Betroffenen den Umgang mit der Erkrankung. Einige Patienten schrecken jedoch vor dem Gebrauch zurück.

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Mäßiger Alkoholkonsum an 3 bis 4 Tagen in der Woche senkt Diabetesrisiko

Aktuelle Studien vorgestellt und kommentiert von Prof. Helmut Schatz

Eine Auswertung des Dänischen Gesundheitsregisters in der Allgemeinbevölkerung (DANHANES) 2007-2008 an ∼76.000 Menschen über 4.9 Jahre ergab, dass das am stärksten erniedrigte Diabetesrisiko im Vergleich zu Nicht-Trinkern bei Männern bei wöchentlich 14 Drinks (HR 0.57) und bei Frauen bei 9 Drinks (HR 0.42) (siehe Lit. 1. Beitrag) lag. Ein Drink = ein für das jeweilige Getränk übliches, „normales“ Glas. Im Mittel gaben die männlichen Alkoholkonsumenten 8 und die weiblichen 4 Drinks pro Woche an. Alkoholtrinken an 3-4 Tagen in der Woche war bei Männern mit einem um 27  und bei Frauen um 32 % niedrigerem Diabetesrisiko im Vergleich zu Menschen mit einer Alkoholzufuhr an <1Tag pro Woche verbunden (HR 0.73 (95 %CI 0.59-0.94) bzw. HR 0.68 (95 %CI 0.53-0.88).

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Selbstmanagement und Therapiezielerreichung bei Menschen mit Diabetes auf dem Land?

Abstract zum Vortrag von Lars Hecht MSc, Geschäftsführer RED-Institut (Research and Education in Diabetes), Vorstandsmitglied VDBD, Wissenschaftlicher Leiter der VDBD-Akademie, Oldenburg, im Rahmen der Pressekonferenz des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) am 14. Juni 2017 in Berlin.

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Diesel-Krise verschlimmert Diabetes-Krise

Luftverschmutzung – diabetesDE fordert strengeres politisches Durchgreifen

Jährlich erkranken etwa 500.000 Menschen in Deutschland neu an Diabetes, die meisten an Typ 2. Faktoren wie Vererbung und Übergewicht gelten als Hauptursachen für die Entstehung der Stoffwechselerkankung. Seit einigen Jahren werden jedoch auch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung mit der Entwicklung eines Typ-2-Diabetes in Zusammenhang gebracht. International mehren sich die Hinweise, dass Luftschadstoffe das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Angesichts der Diesel-Krise fordert die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ein stärkeres Durchgreifen seitens der Bundespolitik: Die Senkung der Risikofaktoren für die Entstehung eines Diabetes Typ 2 ist nationales Gesundheitsziel im Bundespräventionsgesetz. Daher sollten Aspekte der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung vorrangig sein vor wirtschaftlichen Aspekten für politische Maßnahmen zur Eindämmung der Diesel-Krise.

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