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Folgeschäden bei Diabetes

Entzündete Leber hebt Cholesterinspiegel

Entzündungsvorgänge in der Leber führen bei Diabetes zu einem erhöhten Cholesterinspiegel und begünstigen so Folgeerkrankungen an den Gefäßen. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München (TUM) und des SFB 1118 am Universitätsklinikum Heidelberg in ‚Cell Reports‘. Dabei stellen sie einen bisher unbekannten Mechanismus vor.

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Kinder mit Typ-1-Diabetes

Eine vertrauensvolle Eltern-Kind-Beziehung und ein ausgeglichenes Familienleben zählen neben einer sachgerechten Therapie zu den Erfolgsrezepten für ein langes, gutes Leben von Kindern mit Typ-1-Diabetes. Dies betonte Prof. Karin Lange, Medizinische Hochschule Hannover, in einem Impulsvortrag am Stand der BERLIN-CHEMIE AG auf dem Diabetes Kongress 2017 in Hamburg. Das strukturierte Trainingsprogramm DELFIN vermittelt Eltern grundlegende Erziehungs- und Kommunikationsstrategien. Praktische Lösungsansätze helfen dabei, typische Familienkonflikte rund um Diabetes und seine Behandlung zu bewältigen. Auch können Inhalte des Programms von Praxisteams gezielt zur Beratung von Eltern genutzt werden. DELFIN wurde von der Medizinischen Hochschule Hannover mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG entwickelt und steht seit 2015 zur Verfügung.

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Pressemitteilung der Berlin Chemie AG

Hilfsmittel erleichtern den Umgang mit Typ-1-Diabetes

Keine Angst vor neuer Technik

In Deutschland gibt es aktuell mehr als sechs Millionen Menschen mit Diabetes. 300.000 davon haben Diabetes Typ 1 und benötigen eine lebenslange Therapie mit Insulin-Injektionen. Technische Innovationen, wie Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung oder Insulinpumpen, erleichtern den Betroffenen den Umgang mit der Erkrankung. Einige Patienten schrecken jedoch vor dem Gebrauch zurück.

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Mäßiger Alkoholkonsum an 3 bis 4 Tagen in der Woche senkt Diabetesrisiko

Aktuelle Studien vorgestellt und kommentiert von Prof. Helmut Schatz

Eine Auswertung des Dänischen Gesundheitsregisters in der Allgemeinbevölkerung (DANHANES) 2007-2008 an ∼76.000 Menschen über 4.9 Jahre ergab, dass das am stärksten erniedrigte Diabetesrisiko im Vergleich zu Nicht-Trinkern bei Männern bei wöchentlich 14 Drinks (HR 0.57) und bei Frauen bei 9 Drinks (HR 0.42) (siehe Lit. 1. Beitrag) lag. Ein Drink = ein für das jeweilige Getränk übliches, „normales“ Glas. Im Mittel gaben die männlichen Alkoholkonsumenten 8 und die weiblichen 4 Drinks pro Woche an. Alkoholtrinken an 3-4 Tagen in der Woche war bei Männern mit einem um 27  und bei Frauen um 32 % niedrigerem Diabetesrisiko im Vergleich zu Menschen mit einer Alkoholzufuhr an <1Tag pro Woche verbunden (HR 0.73 (95 %CI 0.59-0.94) bzw. HR 0.68 (95 %CI 0.53-0.88).

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Selbstmanagement und Therapiezielerreichung bei Menschen mit Diabetes auf dem Land?

Abstract zum Vortrag von Lars Hecht MSc, Geschäftsführer RED-Institut (Research and Education in Diabetes), Vorstandsmitglied VDBD, Wissenschaftlicher Leiter der VDBD-Akademie, Oldenburg, im Rahmen der Pressekonferenz des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) am 14. Juni 2017 in Berlin.

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Diesel-Krise verschlimmert Diabetes-Krise

Luftverschmutzung – diabetesDE fordert strengeres politisches Durchgreifen

Jährlich erkranken etwa 500.000 Menschen in Deutschland neu an Diabetes, die meisten an Typ 2. Faktoren wie Vererbung und Übergewicht gelten als Hauptursachen für die Entstehung der Stoffwechselerkankung. Seit einigen Jahren werden jedoch auch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung mit der Entwicklung eines Typ-2-Diabetes in Zusammenhang gebracht. International mehren sich die Hinweise, dass Luftschadstoffe das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Angesichts der Diesel-Krise fordert die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ein stärkeres Durchgreifen seitens der Bundespolitik: Die Senkung der Risikofaktoren für die Entstehung eines Diabetes Typ 2 ist nationales Gesundheitsziel im Bundespräventionsgesetz. Daher sollten Aspekte der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung vorrangig sein vor wirtschaftlichen Aspekten für politische Maßnahmen zur Eindämmung der Diesel-Krise.

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Diabetes und Recht

Experteninterview mit Rechtsanwalt Oliver Ebert

Das aktuelle Schwerpunktthema beim Diabetesinformationsdienst dreht sich um rechtliche Fragen bei Diabetes. Lesen Sie anknüpfend daran ein Interview mit dem Rechtsanwalt und Experten Oliver Ebert, Vorsitzender des Ausschuss Soziales der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG).

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Medikamente gegen ADHS verringern Risiko für Alkohol- und Drogenmissbrauch

Bloomington – Medikamente, die zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyper­aktivitätssyndrom (ADHS) dienen, reduzieren das Risiko für Substanzmissbrauch bei Betroffenen mit dieser Störung um bis zu einem Drittel. Das zeigt eine Studie der University of Indiana unter der Leitung von Patrick Quinn. Die Arbeitsgruppe veröffent­lichte ihre Ergebnisse im American Journcal of Psychiatry (2017; doi: 10.1176/appi.ajp.2017.16060686).

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10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes

Endlich Sommer! Der Biergarten ruft, das Freibad lockt und lange Schlangen an den Eiscafés. Wenn aus dem tristen grauen Himmel endlich ein strahlend blauer geworden ist, hellt sich die Stimmung bei Jung und Alt auf. Doch was, wenn die Temperaturen auf über 30 °C steigen, kein Lüftchen weht und auch die Nächte kaum Abkühlung bringen? Hält dieser Zustand über mehrere Tage an, sprechen Klimaforscher von einer Hitzewelle. Vermutlich in Folge der globalen Erwärmung treten Hitzeepisoden auch in Deutschland immer häufiger auf. Für gesunde Erwachsene, die ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffe zu sich nehmen, sind sie unproblematisch. Kinder, Senioren, übergewichtige Menschen und Diabetiker sollten während einer Hitzewelle jedoch ganz besonders auf sich achten.

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Insulin als Tablette erfolgreich getestet

Für Diabetiker ist die tägliche Insulinverabreichung häufig eine unangenehme und lästige Prozedur. Einfach eine „Insulintablette“ einnehmen, anstatt es mühsam zu injizieren – das würde den Alltag von Diabetikern deutlich vereinfachen. Für Typ-2-Diabetiker könnte dieser Traum in Erfüllung gehen: Bei der Wissenschaftstagung der amerikanischen Diabetesgesellschaft ADA hat die Profil Institut für Stoffwechselforschung GmbH aus Neuss die Ergebnisse einer Studie mit oralem Insulin bekanntgegeben. Die Resultate zeigen, dass das neue Präparat keine wesentlichen Unterschiede zu injiziertem Insulin vorweist. Die Studie wurde von Profil im Auftrag der Firma Novo Nordisk durchgeführt.

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