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Mediterrane Ernährung: Gesundheitlich profitieren vor allem Besserverdiener

Pozzilli – Eine mediterrane Ernährung mit viel Olivenöl und hohem Konsum von Nüssen, wenig Brot, Reis und Kartoffeln soll laut diversen Studien vielen Krankheiten vorbeugen: Myokardinfarkt, Schlaganfall (PREDIMED-Studie), Osteoporose, Diabetes, Brustkrebs und viele mehr. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass nicht alle Menschen gleichermaßen profitieren. Das kardiovaskuläre Risiko soll nur bei jenen sinken, die gut verdienen und zudem einen hohen Bildungsgrad haben. Die Ergebnisse wurden im International Journal of Epidemiology publiziert (2017; doi: 10.1093/ije/dyx145).

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Personalsituation der Pflege im Krankenhaus „bedrohlich“

Berlin – Scharfe Kritik an dem Gutachten „Personalsituation in der Intensivpflege und Intensivmedizin“ des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) hat der Deutsche Pflege­rat (DPR) geübt. Das Gutachten hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) in Auftrag gegeben.

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Schweigepflicht unter Ärzten in NRW soll bei Kindesmisshandlungen entfallen

Münster/Düsseldorf – Mediziner sollen sich in Nordrhein-Westfalen (NRW) bei einem Verdacht auf Kindesmisshandlung künftig untereinander austauschen dürfen. Ärzte bräuchten deutlich mehr Handlungssicherheit und Unterstützung, bekräftigte heute Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann auf Anfrage des Deutschen Ärzteblattes.

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Wie die Verdrahtung der Hirnzellen sich ausbildet

Karlsruhe – Neue Erkenntnisse zum Navigationssystem, das die Axone der Hirnzellen beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gewonnen. Sie berichten darüber im Fachmagazin eLife (2017; doi: 10.7554/eLife.25533).

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Beschwerde­management: Hamburger Krankenhäuser betonen Bedeutung

Hamburg – Die Krankenhäuser in Hamburg haben in den vergangenen Tagen erneut ihre „Hamburger Erklärung“ für ein patientenorientiertes Beschwerdemanagement unterzeichnet. Diese freiwillige Selbstverpflichtung zum Lob- und Beschwerde­manage­ment soll den kontinuierlichen Verbesserungsprozess in den Kliniken anregen und die Qualität der Versorgung transparenter machen. Die Hamburger Erklärung gilt für ein Jahr und wird im Juni jedes Jahres von Neuem von den Hamburger Kranken­häusern unterzeichnet.

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Medikamente gegen ADHS verringern Risiko für Alkohol- und Drogenmissbrauch

Bloomington – Medikamente, die zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyper­aktivitätssyndrom (ADHS) dienen, reduzieren das Risiko für Substanzmissbrauch bei Betroffenen mit dieser Störung um bis zu einem Drittel. Das zeigt eine Studie der University of Indiana unter der Leitung von Patrick Quinn. Die Arbeitsgruppe veröffent­lichte ihre Ergebnisse im American Journcal of Psychiatry (2017; doi: 10.1176/appi.ajp.2017.16060686).

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10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes

Endlich Sommer! Der Biergarten ruft, das Freibad lockt und lange Schlangen an den Eiscafés. Wenn aus dem tristen grauen Himmel endlich ein strahlend blauer geworden ist, hellt sich die Stimmung bei Jung und Alt auf. Doch was, wenn die Temperaturen auf über 30 °C steigen, kein Lüftchen weht und auch die Nächte kaum Abkühlung bringen? Hält dieser Zustand über mehrere Tage an, sprechen Klimaforscher von einer Hitzewelle. Vermutlich in Folge der globalen Erwärmung treten Hitzeepisoden auch in Deutschland immer häufiger auf. Für gesunde Erwachsene, die ausreichend Flüssigkeit und Mineralstoffe zu sich nehmen, sind sie unproblematisch. Kinder, Senioren, übergewichtige Menschen und Diabetiker sollten während einer Hitzewelle jedoch ganz besonders auf sich achten.

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Insulin als Tablette erfolgreich getestet

Für Diabetiker ist die tägliche Insulinverabreichung häufig eine unangenehme und lästige Prozedur. Einfach eine “Insulintablette” einnehmen, anstatt es mühsam zu injizieren – das würde den Alltag von Diabetikern deutlich vereinfachen. Für Typ-2-Diabetiker könnte dieser Traum in Erfüllung gehen: Bei der Wissenschaftstagung der amerikanischen Diabetesgesellschaft ADA hat die Profil Institut für Stoffwechselforschung GmbH aus Neuss die Ergebnisse einer Studie mit oralem Insulin bekanntgegeben. Die Resultate zeigen, dass das neue Präparat keine wesentlichen Unterschiede zu injiziertem Insulin vorweist. Die Studie wurde von Profil im Auftrag der Firma Novo Nordisk durchgeführt.

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Eisen und Föhnen

Das Eisen und Föhnen ist eine veraltete und mittlerweile erwiesenermaßen unwirksame Methode zur Dekubitusprophylaxe.

Quelle und kompletter Artikel: Eisen und föhnen auf www.pflegewiki.de

Der Dekubitus ist in der Pflege ein allgegenwärtiges Problem. Für die Behandlung gilt mittlerweile der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe und dadurch finden sich im Internet auch schon fertige Standards, wie z. B. der Standard „Dekubitusprophylaxe“ auf www.pqsg.de. Obwohl die Maßnahme „Eisen und Fönen“ in keinem Fachbuch mehr erscheint und auch nicht mehr gelehrt wird, wird sie oftmals noch eingesetzt, weil „das haben wir doch immer schon so gemacht“ oder „das hat doch sonst auch immer geholfen“.

Dabei ist längst bewiesen, dass „Eisen und Fönen“ die Durchblutung bei Dekubitus definitiv nicht verbessert.

Bereits im Oktober 1989 wurde in der Zeitschrift „Krankenpflege“ belegt, dass “Eisen und Fönen” keine Verbesserung der Durchblutung des druckbelastetem Gewebes herbeiführt, sondern durch konsequente Druckentlastung herbeigeführt wird. Denn diese ist die einzige wirksame Maßnahme.

Beim „Eisen“ setzen sich in feinsten Hautverletzungen Mikroorganismen ab und erhöhen an diesen Stellen erheblich das Risiko einer Infektion, was zu einer zu einer Keimverschleppung führt.

Quellenangabe und weitere Informationen:

Eisen und föhnen auf www.pflegewiki.de

Eisen und Fönen auf www.medizinfo.de

 

Evidence-based nursing – Eine Methode für die Pflege?“ auf www.gesundheit.uni-hamburg.de