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Laut Pflege-Report 2017 erhalten Heimbewohner zuviele Psychopharmaka

Laut Pflege-Report 2017 erhält ein Teil der rund 800.000 Pflegeheimbewohner in Deutschland zu viele Psychopharmaka, am meisten sind die rund 500.000 Demenzkranken betroffen. Den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) wundern die Ergebnisse nicht.

Quelle und kompletter Artikel: Pflege-Report 2017: „Zu viele Psychopharmaka für Heimbewohner“ auf www.heilberufe-online.de

Einsatz von Bettgittern

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege, www.altenpflege-online.net, berichtet über den Einsatz von Bettgittern, auch Bettseitenteile genannt, einschließlich der rechtlichen Hintergründe.

Wichtig dabei ist, dass das Hochstellen der Bettgitter keine Freiheitsberaubung darstellt, wenn der Bewohner/Patient/Pflegekunde eines geistig nicht eingeschränkten Menschen keine Freiheitsberaubung darstellt, wenn dieser dem Hochstellen schriftlich zustimmt. Siehe auch der Beitrag „Sind Bettgitter für Bewohner (Patienten) in stationären Pflegeeinrichtungen (Krankenhäusern) zulässig oder strafrechtlich relevante Freiheitsberaubung?“ auf www.wernerschell.de.

Viele Homosexuelle haben Angst vorm Pflegeheim

In einer noch nicht beendeten Studie Wissenschaftler der Alice Salomon Hochschule und der Hochschule für Wirtschaft und Recht (beide Berlin) wurde ermittelt, dass bei lesbischen, schwulen, bi-, trans- oder intersexuellen Menschen (LSBTI) die Angst vor dem Einzug ins Pflegeheim deutlich höher als bei heterosexuellen Personen ist.

Quelle und kompletter Artikel: Altenpflege online

Krätze/Skabies – kurz zusammengefasst

Die Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei variatio hominis) ist ein Parasit, auf den Menschen spezialisiert und ist der Erreger der Skabies. Die weibliche Milbe gräbt Gänge in die Haut und hinterlässt dort ihre Eier und Ausscheidungsprodukte. Die Ausscheidungsprodukte führen zu einer Reaktion des Immunsystems, einer Entzündung der Haut und starkem Jucken, oft mit stecknadelgroßen Bläschen, geröteten erhabenen Knötchen oder Pusteln. Auch kommen feine und dunkle Linien auf der Haut vor.

Als Übertragungsweg kommt in erster Linie längerer Hautkontakt in Frage. Händeschütteln reicht für eine Infektion meist nicht aus, da dabei der Hautkontakt nicht lang genug ist.

Symptomatik

Häufige Anzeichen sind Brennen und Juckreiz, besonders bei Wärme (z. B. im Bett). Auch kann der Juckreiz in Hautregionen vorkommen, in denen keine Krätzmilben vorhanden sind. Vorzugsweise kommen die Krätzmilben in den Zwischenräumen von Fingern und Fußzehen, in den Achseln, an Handgelenken, Knöcheln, Ellenbogen, Brustwarzen und den Genitalien vor.

Die Beschwerden treten bei der ersten Ansteckung nach zwei bis fünf Wochen, bei weiteren Ansteckungen schon nach wenigen Tagen. Solange sich die Krätzmilben auf der Haut befinden, ist die Krätze ist ansteckend.

Bei einer Erkrankung sollten mehrere Maßnahmen durchgeführt werden:

  • Beim Verdacht auf Krätze oder den genannten Krankheitszeichen sollte ein Arzt aufgesucht werden.
  • Es stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die gemäß ärztlicher Anordnung angewendet bzw. eingenommen werden.
  • Eine Ansteckung anderer vermeidet man durch die Einschränkung des Hautkontakts zu anderen.
  • Tägliches Wechseln Waschen bei mindestens 60°C von Kleidung, Handtüchern und Bettwäsche. Gegenstände, die nicht oder nicht so heiß gewaschen werden können, sollten für mindestens drei Tage bei über 21°C in verschlossenen Plastiksäcken trocken gelagert werden.

Diagnostik

Der Verdacht kann durch die Symptome, den Befall typischer Hautstellen und dem auffälligen nächtlichen Juckreiz erhärtet werden.

Zur Diagnosestellung wird ein Dermatoskop benutzt, das ein lupenähnliches Gerät ist und auf die veränderten Hautstellen aufgesetzt wird. Als Nachweis für die Krätze gilt ein direkter Nachweis der Skabiesmilben, der Eier oder des Milbenkots,

Therapie

Therapiert wird mit Anti-Milben-Mitteln, meist kommen Permethrin-haltige Cremes zum Einsatz.

Weiterführende Informationen

Infektionsschutz.de

Apotheken-Umschau

Skabies auf Wikipedia

Infos zu Skabies beim Robert-Koch-Institut (RKI)

Skabies im DocCheck Flexikon

Standard „Pflege von Senioren mit Skabies (Krätze)“ auf www.pqsg.de

Studie: Wie geht es den Bewohnern von Pflegeheimen?

Das Klinikum Nürnberg und das NürnbergStift haben in einer gemeinsamen Studie untersucht, wie es Bewohnern von Pflegeheimen geht, wie es mit deren medizinischen Versorgung und Lebenszufriedenheit aussieht und ob es stimmt, dass es vor allem nachts und an Wochenenden viele unnötige Einweisungen ins Krankenhaus gibt. Dieses Vorurteil konnte für die Stadt Nürnberg nicht bestätigt werden, kann auf andere Kommunen aber auch nicht übertragen werden.

Quelle und kompletter Beitrag mit Studie: Klinikum Nürnberg

„Gesundheitliche Aspekte von E-Zigaretten – Kurzinformation für Arzte“ von O, Univ.-Prof. Dr. Bernhard-Michael Mayer

Univ.-Prof. Dr. Bernhard-Michael Mayer hat die im folgenden verlinkte Kurzinformation für Ärzte mit dem Titel „Gesundheitliche Aspekte von E-Zigaretten – Kurzinformation für Arzte“ die Vorteile des Dampfens auf einer Seite zusammengefasst. Sehr gut geschrieben, sehr informativ und lesenswert! Respekt.

E-Zigarette doch weniger schädlich als Tabak

Dampfer, also die Nutzer der E-Zigarette, wussten es schon längst: E-Zigaretten sind weniger schädlich als Tabakzigaretten. Jetzt stimmt dem auch Ute Mons, Abteilungsleiterin für Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, zu.

Dass E-Zigaretten ganz unschädlich sind, behauptet niemand, der sich mit der Thematik befasst. Erst Recht kein Dampfer.Dazu fehlen auch die Langzeitstudien, aber immerhin hört man vom DKFZ (Deutsches Krebsforschungszentrum) mittlerweile freundlichere Töne gegenüber der E-Zigarette.

Nachzulesen ist der Artikel „Krebsforscher: E-Zigaretten weniger schädlich als Tabak“ vom 10.04.2017 auf der Webseite der Frankfurter Neuen Presse www.fnp.de. In diesem Artikel wird auf den Artikel „Debatte um Schaden und Nutzen“ von Katrin Schaller und Ute Mons vom DKFZ im Deutschen Ärzteblatt www.aerzteblatt.de verlinkt.

RSS-Feeds bei Pflege im Web

Hallo zusammen,

aus gegebenen Anlass wurden hier im Blog die RSS-Feeds wieder entfernt und sie werden in Zukunft hier auch nicht mehr eingebunden. Es tut mir leid für Euch als Leser/Abbonennten, aber aus rechtlichen Gründen ist mir dieses nicht mehr möglich.

Ich werde den Blog in Zukunft nur manuell füttern und dann auch ohne RSS-Feeds. Ich habe Euch aber ein paar interessante RSS-Feeds zusammengestellt, die Ihr bei Interesse abbonieren könnt.

Ich hoffe, ihr bleibt mir und diesem Blog trotzdem treu 🙂

Liebe Grüße

Euer Matthias

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