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Hilfe bei der Wundheilung

Neben der optimalen Wundversorgung gilt es, den Heilungsprozess zu fördern. In diesem Beitrag gibt es erst die Definition einer Wunde und der Wundheilung. Anschließend werden einige Faktoren genannt, die die Wundheilung negativ beeinflussen, aber auch, teilweise verlinkte Hilfen und Informationen über Wunden und ihre Heilung.

Eine Wunde (lateinisch vulnus, griechisch trauma) ist die Trennung des Gewebszusammenhangs an äußeren oder inneren Körperoberflächen mit oder ohne Gewebsverlust. Zumeist ist sie durch äußere Gewalt verursacht, kann aber auch alleinige Folge einer Krankheit sein, wie beim Geschwür (Ulkus).

Bei psychischer Schädigung wird umgangssprachlich im weiteren Sinn von einer psychischen Wunde, einem seelischen Trauma oder einer psychischen Narbe gesprochen (siehe Trauma (Psychologie)).

Quellenangabe und kompletter Artikel: „Wunde“ bei Wikipedia

Mit Wundheilung bezeichnet man den Verschluss einer Wunde durch Wiederherstellung des beschädigten Körpergewebes. Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, der therapeutisch unterstützt werden kann.

Quellenangabe und kompletter Artikel: „Wundheilung“ bei Wikipedia

Negativ beeinflussende Faktoren sind

  • Grunderkrankungen, die die Wundheilung verzögern, z. B. Diabetes mellitus oder Durchblutungsstörungen,

  • Nikotin- und Alkoholkonsum,

  • manche Medikamente (z. B. Zytostatika, Kortison)

  • Immundefekten können die Wundheilung verzögern

Empfehlungen

Venöse Durchblutungsstörungen

Arterielle Durchblutungsstörungen

Hochlagern der betroffenen Extremitäten

Tieflagern der betroffenen Extremitäten

Kompressionsmaßnahmen

Warm halten

Mobilisierung fördert die Wundheilung durch eine vermehrte Durchblutung und beugt die Entstehung chronischer Wunden vor

Zusätzlich wird die Wundheilung auch vom Ernährungszustand beeinflusst. Negativ wirken sich Über- und Untergewicht und mangelnde Flüssigkeitszufuhr aus, positiv dagegen wirken sich proteinreiche Lebensmittel wie Milch, Joghurt, Eier, Fisch und Fleisch und eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr aus.

Antioxidantien wie die Vitamine A, C und E vermindern außerdem das Infektionsrisiko.

Auch können folgende Mittel die Wundheilung unterstützen:

  • Heilsalben mit Bepanthen, Fenistil und Co.
  • Teebaumöl
  • Aloe-Vera-Gel
  • Arnika-Präparate
  • Medihoney
  • Zink
  • Johanniskrautöl

Quellen und weitere Informationen:

Die optimale Wundheilung fördern“ auf pflegewelt.axa.de

Nährstoffe unterstützen Heilungsprozess“ auf ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de

Was die Wundheilung stört“ auf pharmazeutische-Zeitung.de

Wie kann man die Wundheilung beschleunigen?“ auf apotheken-wissen.de

Wundheilung: Ratschläge zur richtigen Versorgung von Wunden“ auf apotheken-wissen.de

Optimale Wundversorgung – Komplikationen und Tipps“ auf apotheken-wissen.de

Wundheilung beschleunigen“ auf netdoktor.de

Influenza („echte“ Grippe)

Die Influenza, auch „echte“ Grippe oder Virusgrippe genannt, ist eine durch Viren aus den Gattungen Influenzavirus A oder B ausgelöste Infektionskrankheit bei Menschen.

Alltagssprachlich wird die Bezeichnung Grippe häufig auch für grippale Infekte verwendet, bei denen es sich um verschiedene andere, in der Regel deutlich harmloser verlaufende Virusinfektionen handelt.

Vorkommen

Die Influenzaviren und die durch sie ausgelösten Erkrankungen existieren weltweit, allerdings kommen im Gegensatz zu den anderen Virustypen (insbesondere A) die Influenza-C-Viren nur sehr selten als Erreger der Virusgrippe vor. Jährlich sind nach Schätzungen der World Health Organization (WHO) 10 bis 20 % der Weltbevölkerung betroffen. Die Influenzaviren gehören zur Gruppe der Orthomyxoviridae.

Die Arbeitsgemeinschaft Influenza veröffentlicht unter der Federführung des Robert-Koch-Instituts jährlich einen Saison-Abschlussbericht, in dem die jeweiligen statistischen Jahresdaten des Verlaufes der Erkrankung in Deutschland festgehalten sind.[1]

Übertragung

Das Virus dringt über die Schleimhaut der Atemwege, des Mundes und der Augen in den Körper ein. Es erreicht diese Eintrittsorte

  • durch Tröpfcheninfektion, also über den Kontakt der Schleimhaut mit Exspirationströpfchen, die beim Niesen, Husten, Sprechen oder Atmen von infizierten Personen entstehen. Die größeren infektiösen Tröpfchen sinken innerhalb von etwa zwei Metern nach unten und verkleben besonders fest an rauen Oberflächen. Wenn die Exspirationströpfchen jedoch bereits in der Luft trocknen, können die darin enthaltenen sehr kleinen Viren von ca. 0,1 µm Durchmesser als Aerosol[2] (auch Tröpfchenkerne oder airborne genannt) über weite Strecken in der Luft schweben und stundenlang infektiös bleiben.[3] Trockene Raumluft in geheizten Räumen begünstigt diese Aerosolbildung und kann ein Grund für das Auftreten von Grippewellen im Winter sein.[4]
Infizierte Personen können durch Tragen von Atemmasken den Tröpfchenausstoß stark vermindern, da die frischen Tröpfchen direkt vor deren Mund gut im Filtermaterial kleben bleiben. Gegen eine Infektion über das Aerosol kann man sich durch eine Gegenluftströmung schützen. Einfache Atemmasken über Mund und Nase halten die als Aerosol übertragenen Viren teilweise zurück, aber nicht zuverlässig, weil die Filtermaterialien Viren nicht vollständig zurückhalten können, die Masken nicht dicht genug anliegen und die Augen überhaupt nicht abdecken. Lüften kann das Infektionsrisiko durch Verdünnen der Aerosolkonzentration im Raum verringern, wenn dabei das Aerosol nicht in andere Wohnräume des Gebäudes gelangt.
  • über Kontaktinfektion oder Schmierinfektion mit Viren, die in Exspirationströpfchen oder durch verschmiertes Nasensekret oder Berührung von Infizierten auf Gegenstände gelangen und dort innerhalb von zwei Tagen besonders leicht von glatten Oberflächen über die Hände auf die eigenen Schleimhäute übertragen werden.
  • durch Kotpartikel erkrankter Wirte und Vektoren
  • durch Viren auf Hautschuppen, Haaren, Gefieder und Staub
  • durch Kontakt mit Speichel erkrankter Personen

Das Virus ist unempfindlich gegen Austrocknung und bleibt bei niedriger Temperatur und niedriger Luftfeuchtigkeit länger infektiös.

Quelle und kompletter Beitrag: Influenza bei Wikipedia

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe auf www.rki.de