image_pdfimage_print

transitorische ischämische Attacke (TIA)

Eine transitorische ischämische Attacke (abgekürzt TIA) ist eine Durchblutungsstörung des Gehirns, welche neurologische Ausfallserscheinungen hervorruft, die sich innerhalb von 24 Stunden vollständig zurückbilden. Bildet sich die Symptomatik nicht vollständig zurück, so handelt es sich definitionsgemäß um einen ischämischen Schlaganfall.

Quellenangabe: transitorische ischämische Attacke bei Wikipedia

Weitere Informationen

Schlaganfall-Info – mit aktuellen Infos, Rehabilitation, Kliniken, Therapien, Infos zu Selbsthilfe und Pflege

 

Schlaganfall (Apoplex)

Ein Schlaganfall oder der Zustand nach Apoplexie ist eine akute, plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns mit neurologischen Ausfällen auf einer Körperhälfte (Definition nach xxx). Er ist eine sehr häufige Erkrankung und mit etwa 15 Prozent aller Todesfälle die dritthäufigste akute Todesursache nach dem Herzinfarkt und den bösartigen Tumoren. Etwa die Hälfte der an einem Schlaganfall-Erkrankten sterben innerhalb des ersten halben Jahres und von den Überlebenden sind 30% dauernd pflegebedürftig.

Andere Ausdrücke, Synonyme: Hirninfarkt, Hirnschlag, Apoplexie cerebri, apoplektischer Insult; engl.: stroke, cerebrovascular accident (CVA).

Quelle: Schlaganfall bei Pflegewiki

Weitere Informationsquellen:

Schlaganfall heute – mit Ursachen, Symptomen & Folgen, Diagnose und Therapie & Vorsorge

Symptome eines Schlaganfalls auf Schlaganfall heute

 

Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (Medikamentenplan)

Versicherte mit mindestens 3 verordneten Medikamenten haben ab dem 1.10.2016 Anspruch auf einen Medikationsplan. In diesem Medikationsplan müssen nicht nur die Einnahmezeiten der einzelnen Medikamente stehen, sondern auch deren Grund.

Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums zum Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit

Informationen zum Medikationsplan mit weiteren Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Glaukom (Grüner Star)

Das Glaukom, auch grüner Star genannt, bezeichnet eine Reihe von Augenerkrankungen unterschiedlicher Ursache, die einen Verlust von Nervenfasern zur Folge haben. Bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf macht sich dies an der Austrittsstelle desSehnervs als zunehmende Aushöhlung (Exkavation) oder Abblassung und Atrophie des Sehnervenkopfes (Papille) bemerkbar. Infolgedessen entstehen charakteristische Gesichtsfeldausfälle (Skotome), die im Extremfall zu einer Erblindung des betroffenenAuges führen können. Ein erhöhter Augeninnendruck stellt einen wichtigen Risikofaktor für ein Glaukom dar. Gleichwohl haben fast 40 % aller Glaukompatienten einen normalen Augeninnendruck (Normaldruckglaukom), sind jedoch sehr empfindlich gegenüber Blutdruckschwankungen, was eine interdisziplinäre, zwischen Augenärzten und Internisten abgestimmte Behandlung erforderlich macht.[1]

Nach anatomischen Kriterien lassen sich Offenwinkel– und Engwinkel-Glaukome unterscheiden. Diese Bezeichnungen beziehen sich auf die Struktur, die Hornhautrückfläche und Irisvorderfläche miteinander als sogenannten Kammerwinkel bilden. Darin befindet sich dasTrabekelwerk, durch welches das Kammerwasser aus dem Auge abfließt. Offenwinkelglaukome sind weit häufiger und verlaufen meist chronisch und unbemerkt, während die selteneren Engwinkelglaukome zum schmerzhaften Glaukomanfall führen können, bei dem unbehandelt innerhalb kurzer Zeit eine akute Erblindung droht. Die Gesichtsfeldausfälle beim Offenwinkelglaukom machen sich oft erst spät bemerkbar, weil sie außerhalb der Mitte (peripher) beginnen und durch das intakte Gesichtsfeld des anderen Auges überdeckt werden können.

Das Glaukom ist weltweit eine der häufigsten Erblindungsursachen. Rund 500.000 Deutsche leiden an einem erhöhten Augeninnendruck, 10 Prozent davon droht die Erblindung. Aber auch ein normaler Augeninnendruck schließt ein Glaukom keinesfalls aus. Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands weist darauf hin, dass die Dunkelziffer in diesem Bereich sehr hoch ist. Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland insgesamt etwa eine Million Menschen von einem Glaukom betroffen sind. Zumindest zeichnet sich eine Besserung ab. Zwischen den Jahren 1980 und 2000 hat sich das Risiko, aufgrund eines Glaukoms zu erblinden, halbiert.[2] Vor allem die Früherkennung und bessere Behandlungsmethoden werden für den Rückgang verantwortlich gemacht.

Quellenangabe: Glaukom bei Wikipedia

Weitere Informationen

Initiativkreis zur Glaukom-Früherkennung e. V. – Informationen zu Früherkennung, Unteruchungen, Diagnostik, medikamentöser Therapie, Laser und Operationstechniken und zur Anatomie des Auges

Katarakt (Grauer Star)

Die Katarakt [ˌkataˈʁakt] bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Betrachtet man Menschen, die an einer fortgeschrittenen Katarakt erkrankt sind, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen, woher sich die Bezeichnung grauer Starableitet. Die getrübte Linse kann in den meisten Fällen operativ durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt werden.

Quellenangabe: Katarakt bei Wikipedia

Weitere Informationen

augeninfo.de – Augenärzte informieren auf diesem Flyer über den Grauen Star und Behandlungsmöglichkeiten

Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Jena – Ursachen, Symptome, Behandlung und Operationsmöglichkeiten des Grauen Stars

Neurodermitis

Die Neurodermitis (auch atopisches Ekzem, atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem) ist eine sich hauptsächlich als Hautkrankheit äußernde Erkrankung, die sich durch rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme bemerkbar macht. Sie tritt in der Regel das erste Mal bei Kleinkindern auf, aber auch Jugendliche und Erwachsene können noch an Neurodermitis erkranken. Bei Säuglingen kann das Auftreten von Milchschorf ein frühes Symptom einer Neurodermitis sein. Jedoch erkranken nicht alle Kinder mit Milchschorf später an Neurodermitis.

Die Neurodermitis gilt als nicht heilbar, sie ist jedoch gut behandelbar. Zudem verschwinden bei den meisten betroffenen Kindern die Symptome mit dem Älterwerden. Von den ursprünglich Betroffenen sind im Erwachsenenalter etwa 70% beschwerdefrei. Die Neurodermitis wird immer häufiger beobachtet. Ob es sich dabei jedoch tatsächlich um eine Zunahme des Auftretens der Krankheit handelt oder ob die Neurodermitis heute häufiger diagnostiziert wird, weil sich die Wahrnehmung der Betroffenen und die der Ärzte verändert hat, ist umstritten.

Der Begriff Neurodermitis stammt aus dem 19. Jahrhundert. Damals ging man davon aus, dass die Ursache der Hauterkrankung eine Nervenentzündung ist. Später wurde diese Ansicht widerlegt, der Begriff ist jedoch geblieben. Heute wird aber häufiger von der atopischen Dermatitis bzw. vom atopischen Ekzem gesprochen.

Der Name atopisches Ekzem macht deutlich, dass die Neurodermitis nur schwer einzugrenzen ist. Übersetzt bedeutet der Begriff lediglich „krankhaft veränderte Haut“. Entsprechend vielfältig sind die Erklärungsversuche der Wissenschaftler und Ärzte und auch das Erscheinungsbild der Erkrankung.

Quellenangabe: Neurodermitis bei PflegeWiki

Weitere Informationen

Deutsche Haut- und Allergiehilfe mit Therapiemöglichkeiten, Erscheinungsbild und Verlaufsformen

hautinfo.at Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Sie wird auch Amyotrophische Lateralsklerose oder Myatrophe Lateralsklerose genannt, englisch auch Motor Neurone Disease, auch Lou-Gehrig-Syndrom oder nach dem Erstbeschreiber Jean-Martin Charcot Charcot-Krankheit.

Quellenangabe: ALS bei Wikipedia

Weitere Informationen

Hilfe für ALS-kranke Menschen

DGM – Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke

lateralsklerose.info – mit Infos über die Erkrankung, über den Umgang damit, Fragen & Antworten, Verzeichnisse mit ALS-Kliniken und Physiotherapeuten und weiterführenden Links

Multiple Sklerose (MS)

Die multiple Sklerose (MS), auch als Encephalomyelitis disseminata (ED) bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der die Markscheiden (= Myelinscheiden = elektrisch isolierende äußere Schicht der Nervenfasern) im zentralen Nervensystem (ZNS) angegriffen sind. Die Ursache dieser sog. Entmarkungserkrankung ist trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt. Sie ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung.

Bei der multiplen Sklerose entstehen in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreut vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden. Da die Entmarkungsherde im gesamten ZNS auftreten können, kann die multiple Sklerose fast jedes neurologische Symptom verursachen. Sehstörungen mit Minderung der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegung (internukleäre Ophthalmoplegie) sind typisch, aber nicht spezifisch für die multiple Sklerose. Der Schweregrad der Behinderungen des Patienten wird häufig anhand einer Skala (EDSS) angegeben.

Die Krankheit ist nicht heilbar, jedoch kann der Verlauf durch verschiedene Maßnahmen oft günstig beeinflusst werden. Entgegen der landläufigen Meinung führt die multiple Sklerose nicht zwangsläufig zu schweren Behinderungen. Auch viele Jahre nach Beginn der Erkrankung bleibt die Mehrzahl der Patienten noch gehfähig.

Quellenangabe: Multiple Sklerose (MS) bei Wikipedia

Deutsche-Multiple-Sklerose-Gesellschaft – Informationen zu Grundlagen, Symptome, Verlauf und Diagnose

Deutsche-Multiple-Sklerose-Gesellschaft – Bundesmodell „Pflege bei Multipler Sklerose“ (MS)

Infos über Pneumonie

Bei der Lungenentzündung oder Pneumonie (altgriechisch πνεύμων pneumōn „Lunge“) handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Sie wird meist durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen verursacht, selten auch toxisch durch Inhalation giftiger Stoffe oder immunologische Vorgänge. Bei deutlicher Beteiligung der Pleura (Rippenfell) in Form einer Pleuritis wird im klinischen Sprachgebrauch von Pleuropneumonie gesprochen. Die Entzündung nach einer Strahlentherapiewird meist als Strahlenpneumonitis bezeichnet.

Quelle und weitergehende Infos: Pneumonie bei Wikipedia

Weiterführende Links

Pneumonieprophylaxe im PflegeWiki

Pflegestandard „Pflege von Senioren mit Pneumonie“ auf www.pqsg.de

Lungenärzte im Netz

Infos zum Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus (DM) („honigsüßer Durchfluss“, griechischδιαβήτης, von altgriechischδιαβαίνεινdiabainein, „hindurchgehen“, „hindurchfließen“ und lateinischmellitus „honigsüß“), umgangssprachlich kurz: Diabetes, Zuckerkrankheitoder seltener Blutzuckerkrankheit, bezeichnet eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten. Das Wort beschreibt derenHauptsymptom, die Ausscheidung von Zucker im Urin. Thomas Willis diagnostizierte 1675 die Krankheit, wie bereits Ärzte der Antike in Indien, Alexandria und Rom, anhand einer Geschmacksprobe des Urins, denn der Harn von Personen mit Diabetes weist bei erhöhtem Blutzuckerspiegel einen süßlichen Geschmack auf.

Mechanismen, die zur Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) führen, setzen überwiegend am Insulin, demHauptregelungshormon des Zuckerstoffwechsels im menschlichen Körper, an: absoluter Insulinmangel, relativer Insulinmangel durch eine abgeschwächte Wirksamkeit des Insulins (Insulinresistenz) oder beides zusammen. Daneben besteht eine diagnostische Klasse des DM, welche primär durch Fehlernährung bestimmt ist.

Zur Geschichte der Diabetologie und insbesondere der Geschichte des Wirkstoffs Insulin siehe Geschichte der Diabetologie.

Quelle und weitergehender Text: Diabetes bei Wikipedia

Weiterführende Links

Deutsche Diabeteshilfe

Diabetes-Ratgeber der Apotheken-Umschau

Diabetes Deutschland mit aktuellen News zum Diabetes, Infos und Videos rund um den Diabetes und Arztsuche

Deutsche Diabetesgesellschaft mit reichlichen Infos, Weiterbildungsangeboten

Diabetes heute – Webseite des Deutschen Diabetes-Zentrums mit News, Infos über Fachthemen, Vorsorge, Ernährung und praktischer Hilfe

Diabetes News – News rund um u. a. Forschung, Folgeerkrankungen, Rezepten

Deutsche Diabetes Stiftung – mit Gesundheitscheck, Fakten, Tipps, Lexikon